Auf die Passform kommt es an

Die Schuhe sollten nicht nur anhand der Größe ausgesucht werden, sondern auch nach der Passform, sprich der Weite des Schuhs. Das machen die wenigsten. Aus diesem Grund tragen 8 von 10 Menschen Schuhe, die nicht richtig passen und zu klein sind. Das bedeutet Schmerzen, Haltungsfehler, Durchblutungsstörungen und weitere Symptome.
Schuhe sollten in der Regel am späten Nachmittag oder am Abend gekauft werden, denn im Laufe des Tages werden die Füße durch die Belastung breiter als am Morgen. Nun wird ein Schuh in der richtigen Größe (Länge) anprobiert, aber man hat keinen richtigen Halt oder, was seltener der Fall ist, er sitzt zu stramm. Dann liegt es nicht an der Größe, sondern an der Weite des Schuhs. Dennoch greifen die meisten Menschen zur Fußbekleidung, die eine Nummer kleiner ist.
Da die Arme und Beine des Körpers proportional gleich sind, kann man schon an den Händen sehen, ob man eher einen breiten oder schlanken Fuß hat. Leider werden die meisten Schuhgrößen in einer einheitlichen Weite angeboten. Je nachdem, wo die Schuhe hergestellt wurden, können auch die gleichen Größen unterschiedlich ausfallen.

Wie wird die Passform gemessen?

Die Passform sollte nie im Sitzen beurteilt werden, da hier nur ein geringer Teil des Körpergewichtes auf den Schuh einwirkt. Daher immer stehen und gehend die richte Weite des Schuhs beurteilen. Die Schuhe sollten von den Zehen ab an immer mindestens 1-2 cm größer sein als der Fuß. Schuhverkäufer argumentieren gerne dass sich die Schuhe ja noch weiten. Das stimmt, aber sie weiten sich nur in der Breite, aber niemals in der Länge.
Da es keinen Standardfuß gibt, ist es relativ schwer, die richtige Passform zu ermitteln. Es gibt aber Fachgeschäfte, die den Fuß vermessen. Neben der Länge wird auch die Spann- und Ballenbreite vermessen. Mit diesen Maßen kann der Schuh mit der optimalen Passgenauigkeit ermittelt werden und Sie sind dann wieder gut zu Fuß.