Stiefel für Herren

Geschichte der Stiefel

Der heutige Cowboystiefel entwickelte sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Als Vorbild dienten der mexikanische Stiefel und der Kavallierstiefel. Ursprünglich war der Cowboystiefel ein Arbeitsschuh der nordamerikanischen Viehhirten. Dabei schützte der hohe Schaft den Träger vor Klapperschlangen und den Dornen der Vegetation. Zugleich erleichterte die spitz zulaufende Stiefelspitze den Einstieg in die Steigbügel. Einen weiteren Vorteil boten die abgeschrägten Absätze, wodurch sich der Cowboy in den Boden stemmen und das mit dem Lasso eingefangene Vieh bändigen konnte. Lediglich beim Laufen erwiesen sich die Stiefel als beschwerlich, wonach der Fersenbereich verstärkt wurde.

Selbstverständlich eignen sich die extravaganten Herrenschuhe weniger für das Büro, allerdings sichern Sie Ihrem Besitzer in der Freizeit, z.B. während eines Wochenendtrips, die Blicke der anderen. Zum einen verleihen Cowboystiefel ihrem Träger ein individuelles Erscheinungsbild. Zum anderen wirken sie sich positiv auf die Körperhaltung aus. Die üblichen Gehgewohnheiten werden abgelegt und die charismatische Aura angenommen, die ein paar Cowboystiefel verströmt. Denn: Ein Mann geht nicht einfach in Cowboystiefeln, er hinterlässt Spuren.

Stiefel in der heutigen Zeit

Noch in der heutigen Zeit finden Stiefel ihren Platz im Schuhregal. Da es unzählige Anlässe gibt, zu denen sie getragen werden können, gibt es Stiefel in den verschiedensten Arten. Je nach Einsatzgebiet müssen diese sportlich, elegant und praktisch sein. Zu nennen wären Stiefel für den Outdoorbereich, Winterstiefel, Arbeitstiefel, Sportstiefel, Gummistiefel und viele mehr.

Winter- und Schneestiefel

Das Hauptmerkmal von Winter- und Schneestiefeln ist das warme, angenehme Innenfutter. Die Füße des Besitzers müssen effektiv vor Schnee und Kälte geschützt sein.  Damit das Gehen auf Schnee und Eis keine Gefahr darstellt, benötigen solche Schuhe eine rutschfeste Sohle und ein relativ tiefes Profil. Die Oberfläche besteht aus wasserabweisendem Material, sodass die Füße „bei Wind und Wetter“ bestmöglich geschützt sind.

Arbeitsstiefel

In erster Linie dienen Arbeitsschuhe der Sicherheit während des Arbeitens. Zum Beispiel haben Stahlkappenschuhe eine verstärke Spitze, damit die Füße geschützt sind, wenn etwas Schweres auf sie fällt. Häufig bestehen solche Stiefel aus Gummi oder Leder, da sie sich so leicht reinigen lassen. Viele Arbeitsschuhe bieten thermoplastische Eigenschaften, um das Arbeiten unter sehr heißen oder sehr kalten Bedingungen gewährleisten zu können. Viele  Arbeitsstiefel bieten eine durchtrittsichere Sohle, damit keine Nägel  oder Glasscherben den Fuß verletzen können.

Gummistiefel

Gummistiefel haben eine glatte Oberfläche und sind leicht zu reinigen. Bei schlechtem Wetter und matschigem Gelände dienen sie dazu, die Beine trocken und sauber zu halten. Damit der Träger nicht ausrutscht oder im Matsch stecken bleibt, müssen Gummistiefel eine rutschfeste Sohle und ein hochwertiges Profil besitzen. Ein Qualitätsmerkmal solcher Schuhe ist, dass sie sich besonders leicht reinigen lassen.